Schlagwort-Archiv: unterwegs

Jenseits von Goch und Uedem

Bauernhof Obernberg
Bau­ernhof Obern­berg (Photo credit: tiroltourism)

Die Räder ver­ließen knir­schend die Ein­fahrt und der Wagen rollte dem Wo­chen­ende ent­gegen. Drei Men­schen auf dem Weg, um sich mit an­deren El­tern und Kin­dern zu treffen. Vom Stress der ver­gan­genen Woche hingen wir noch un­seren ei­genen Ge­danken nach, als nach exakt 25 Se­kunden diese eine, gott­lose, ver­ruchte und ex­em­pla­risch für alle Strafen ste­hende Frage, die Luft im Auto kurz zum Bro­deln brachte: “Wann sind wir end­lich da?”

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Reisebericht — Wesel, Schlote & Autos

Coats of arms of Wesel
Image via Wikipedia

Sie haben es richtig er­kannt. Unser Weg führte uns heute in das be­schau­liche Ört­chen Wesel am Nie­der­rhein. Bisher kannte ich es nur vom Hö­ren­sagen. Kre­felder be­haupten ja hart­nä­ckig, die We­seler seien die schlech­testen Au­to­fahrer ent­lang des großen Stroms. Nach der heu­tigen Fahrt kann ich dies nur be­stä­tigen. Auch scheinen mir die jungen Leute, also die jen­seits der Pu­ber­täts­akne, mit we­sent­lich mehr Drei-Tage-Bart aus­ge­stattet zu sein, als selbst in Hol­ly­wood er­laubt wäre. Aber gut, wir wollen uns nicht über Bärte un­ter­halten. Ein Hin­weis sei noch er­laubt. Die Autos dieser Sta­chel­schweine, emp­fand ich pro­por­tional an­ge­be­risch zur Länge der Gesichtsbehaarung.

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Eine ganz normale Bahnfahrt

Opel Kadett C Coupé
Image via Wikipedia

Wenn einer eine Reise tut, dann kann was was er­leben. So sagt schon das alte, aber rich­tige Sprich­wort. Wir je­den­falls standen an einem Wo­chen­ende im So­merbst am Bahnhof und war­teten auf un­seren Zug. Dieser hatte, streng nach der in­ternen Bahn­vor­schrift HEXX_666, min­des­tens 15 Mi­nuten Ver­spä­tung. Kein Pro­blem. Unser Wa­gen­ab­schnitt lag nicht unter dem Dach und so konnten wir den fröh­lich sprü­henden Regen in voller Band­breite genießen.

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Irgendwohin

Norderney, Sonnenuntergang
Image by ChrOl via Flickr

Dieses kleine Weblog macht ab heute Ur­laub. Die Tas­tatur, das Trackpad und auch der Bild­schirm, haben sich ein­fach eine Aus­zeit von mir verdient.

Aber in der si­cher­lich warmen Mitte des nächsten Mo­nats, also Au­gust, werden wir uns hier wieder lesen. Versprochen.

Ich wün­sche allen Le­se­rinnen und Le­sern einen tollen Ur­laub, min­des­tens aber schöne Fe­rien mit ihren Kin­dern und Liebsten zu­sammen. Macht was draus, die Mo­mente der schwe­re­losen Glück­se­lig­keit sind in der Leis­tungs­ge­sell­schaft selten.

Für mich heißt es jetzt erstmal Kaffee ko­chen, Früh­stü­cken und dann auf die Zug­fahrt morgen freuen!

Tschö, wa!

 

 

Vom Meer  in die Stadt
Son­nen­un­ter­gang am Meer © Marcus Jüngling

 

 

Reisebericht — Ruhrgebiet II

Flag of the city of Dortmund
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Vor ei­niger Zeit be­rich­tete ich be­reits von einer denk­wür­digen Reise in das ehe­ma­lige Land der Steiger und Kumpel. Da­mals reisten wir, um einen Hund an den Nie­der­rhein zu holen. Heute fuhr ich, to­des­mutig, al­leine in tiefstes Fein­des­land. Dort­mund. Nun gut, ich will nicht über­treiben, im­merhin bin ich selber dort auf­ge­wachsen, kenne also die kleinen und großen Ma­cken der Men­schen dort.

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