Schlagwort-Archiv: Liebe

Die Haare die Federn waren

Die dunkle La­terne hauchte der Straße die Schwärze ins Ant­litz. Und noch viel mehr lag der kleine Weg zwi­schen den Häu­sern im Schatten der Nacht. Kaum ein Licht hatte es hier zu mehr als 2 Nächten mit Leben ge­bracht. Halb­starke und Steine. Immer ein To­des­ur­teil für zer­brech­liche Dinge. La­ternen, Scheiben oder Klein­tiere. Seit Jahr­tau­senden musste etwas dem Stein und einer mensch­li­chen Hand sein Leben hin­geben. Wei­ter­lesen

Die Sense und die Rose

Ge­lang­weilt lehnte sie mit ihrem höl­zernen Körper an der heißen Wand. Die Sonne brannte un­barm­herzig auf die Welt nieder. Das tat ihrer an­sonsten schon grund­sätz­lich schlechten Laune nicht gut. Und sie war ge­lang­weilt. Au­ßerdem war die Sonne nun ge­wan­dert und blickte über die hohen Bäume hinweg auf sie hin­unter. Ihr Eisen brannte fürch­ter­lich, auch wenn, das im­merhin musste sie zu­geben, sehr hübsch im Licht fun­kelte. Na ja, er gab sich ja auch immer Mühe und schärfte sie nach allen Re­geln der Kunst. Der Ab­zieh­stein, sie liebte ihn, würde das na­tür­lich nie­mals zu­geben. Aber er machte sie wirk­lich scharf. Mitten in ihren Ge­danken räus­perte sich etwas neben ihr. Ach ja, die hatte sie ja voll­kommen ver­gessen.  Wei­ter­lesen

Hin und wieder

Hin und wieder eine Träne ver­drü­cken
aus Angst
Un­ge­wiss­heit
Sorge
immer wieder diese Angst
Ver­klärte Blicke
nir­gend­wohin
all­um­fas­sendes Nichts
und diese Macht­lo­sig­keit
dieses Er­tragen wollen
müssen
können
Wohin mit all dem?
See­len­gifte im Trä­nensee
Ver­klap­pung der Rea­lität
und dann wieder
diese Angst
Wie es wird
Ob es wird
Wann
Atmen
Atmen
Atmen
Hin und wieder eine Träne ver­drü­cken
Das Lieben nie ver­gessen
Die Lei­den­schaft eines jeden
Au­gen­bli­ckes
er­leben
Die Freude am Leben
er­halten
was es aus­macht
wie es ist
ist es gut
weil es so ist, wie es sein kann
Hin und wieder eine Träne ver­drü­cken
Nicht schlimm.
Nicht so schlimm.
Mut.
Lei­den­schaft.
Liebe.
Hin und wieder eine Träne verdrücken.