Schlagwort-Archiv: Krieg

Crisis in South Sudan — Photos — The Big Picture — Boston​.com

Po­li­tical dis­putes last month created a vo­la­tile si­tua­tion in the young na­tion of South Sudan. Vio­lence has spread kil­ling more than 1,000 and has driven hund­reds of thousand from their homes. Talks con­tinue and UN peace­kee­pers were mo­bi­lized to try to stop the crisis from es­ca­la­ting fur­ther. –Leanne Burden Seidel

via Crisis in South Sudan — Photos — The Big Pic­ture — Boston​.com.

Terror

Ja, Terror hat das Ziel, Men­schen zu töten, um die Über­le­benden mit­tels Angst zu un­ter­drü­cken, sie an ihrem Leben zu hin­dern und mit in den Ab­grund zu ziehen. Das Ende der De­mo­kratie soll ein­ge­läutet werden, so­fern man die Be­weg­gründe über­haupt ir­gendwie ver­stehen kann. Ich bin kein Ex­perte auf diesem Ge­biet, aber alles was ich bisher für mich re­gis­trieren konnte ist, dass Terror bei­nahe aus­schließ­lich aus den Län­dern, Re­gionen droht, die ir­gendwie durch äu­ßere Ein­flüsse in Auf­ruhr sind. Sei es eine Ein­mi­schung in die Po­litik oder gar einem An­griffs­krieg aus den west­li­chen, an­geb­lich zi­vi­li­sierten Län­dern. Wei­ter­lesen

Frost

Jetzt ist der Frost nicht mehr dem Winter vor­be­halten. Als ge­meinhin kühl emp­funden, geht dieser Früh­ling eine Stufe weiter und sub­ven­tio­niert einen kalten Krieg. Als Ju­gend­li­cher der 80er Jahre muss ich nichts mehr zu einem Atom­krieg sagen. Was pas­siert, sollten wirk­lich die Spreng­köpfe ein­schlagen, ist mehr als be­kannt. Und wir können es nicht ver­hin­dern, wenn in einem kleinen, bit­teren Land der Knopf ge­drückt wird. Wei­ter­lesen

Gedanken zur Macht und ihrem Erhalt

Der Krieg ge­biert keine Helden.

Und doch er­zählen uns die Bü­cher in epi­schen Zeilen von all den un­be­sieg­baren He­roen. Wie sie Schwert und Axt schwin­gend, auf schnau­benden und damp­fenden Schlacht­rös­sern durch die feind­li­chen Li­nien bre­chen; das Son­nen­licht beim An­blick ihrer Kraft sich ver­fins­tert und der Teufel selbst in seine Grotten schleicht. Wahr­lich, da gibt es fan­tas­ti­sche Zeilen, hin­ge­bungs­volle Hymnen auf Re­cken ver­gan­gener Tage. Es sind diese Texte und Lieder, die den Helden ent­stehen lassen. Letzt­lich sind wir selbst die Ge­burts­helfer einer Kaste, die mit blu­tigen Händen über die Welt herrscht.

Der Krieg bringt keinen Frieden.

Sie laufen in voller Montur über die Grenze, springen aus Flug­zeugen oder tau­chen durch ei­sige Meere. Sol­daten, aus­ge­bildet als Retter und Helden, mit dem Ziel die Welt zu be­freien. Men­schen zu er­lösen. Was sie den Völ­kern wirk­lich bringen, sind Tod, Ver­zweif­lung und Wür­de­lo­sig­keit. Sie ver­wüsten ganze Orte, schieben Schuld vor sich her und lassen den Be­woh­nern keinen Raum. Sie bre­chen in Woh­nungen ein, quälen ihre Opfer um die ei­gene An­span­nung zu ka­schieren. Das ist nicht die Art von Frieden, den sich die Men­schen dieser Erde wünschen.

Der Krieg si­chert keine Existenz.

Die Flüsse sind mit Blut ge­füllt und Tränen el­tern­loser Kinder fließen zu einer sal­zigen Lache im heißen Sand zu­sammen. Frauen ent­ehrt, Männer ver­krüp­pelt und Nach­kommen, die in die ewige Schwärze ab­ge­taucht sind, um den Schre­cken des Krieges zu ver­ar­beiten. Welche Exis­tenz steht ihnen bevor? Was ist die Lehre ihrer Leben? Die Struk­turen der Macht sind ohne Nar­kose im­plan­tiert worden.

Die Krie­ger­kaste hat sich an die Macht der Welt ge­schwungen und führt nun ihr un­barm­her­ziges Werk fort.
Der Macht­kampf geht auf ewig so weiter, wenn nicht ein Wechsel statt­findet. In re­kur­siven Ge­dan­ken­gängen sind die Men­schen in­ner­halb für all­ge­mein­gültig er­klärter Macht­struk­turen ge­fangen. An­ge­trieben vom in­di­vi­du­ellen Über­le­bens­kampf in einer de­so­laten, auf Konsum ge­trimmten Welt, werden wir selbst unser Ver­hängnis sein. Jetzt haben wir die Werk­zeuge, um end­lich ge­nü­gend Massen zu er­rei­chen, uns aus­zu­tau­schen und zu ver­stehen. In einer fernen Zu­kunft wird es uns hof­fent­lich ge­lungen sein, mit diesen Hilfs­mit­teln auch die Kluft in den Köpfen zu überbrücken.

 

»Not­hing but the pro­cess is in­fi­nite
Eternal, end­less, indefinite«

Von Bor­k­nagar aus dem Titel –Colossus–

Kamerad »Kein-Schuss«

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Fo­to­thek df pk 0000145 020 (Photo credit: Wikipedia)

Die Ver­ab­schie­dung fiel wie ge­wohnt kurz aber herz­lich aus. Er wusste nicht, ob er diese Reise über­leben würde. Nie­mand wusste es. Zu­sammen mit seinen Ka­me­raden stand er noch lange in das kleine Fenster des Zuges ge­zwängt, wäh­rend sie alle ver­suchten einen letzten Blick auf die Heimat zu er­ha­schen. Dieser Krieg ver­än­derte die Welt. Für immer. Und die­je­nigen unter ihnen, die zu­rück­kamen, würden nie mehr die­selben sein.

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