Schlagwort-Archiv: Garten

Elternabend

An man­chen Tagen ist der Gott der Glück­se­lig­keit ein­fach in Laune. Heute schmeißt er nicht nur Schnuppen auf den Pla­neten, son­dern ließ vorher noch voll­kommen un­fall­frei einen Baum fällen, Kinder ohne Strei­te­reien im Garten toben und den Grill richtig, richtig heiß werden. Es war also ein sehr auf­re­gender Tag für alle Be­tei­ligten. Wäh­rend Ba­de­hosen und Ba­de­an­züge im stän­digen Wechsel mit wär­menden Hand­tü­chern die Sze­nerie bunt an­malten, konnten sich die grö­ßeren Er­den­bürger ge­pflegt un­ter­halten. Nachdem die Mo­tor­sägen ver­stummt waren, selbst­ver­ständ­lich. Auf dem Landmann-Grill brut­zelten Di­ver­si­täten zu le­ckersten Bieren und Bi­o­naden. Jetzt, nach nur einer Ge­schichte und 2 Mi­nuten ku­scheln, schnarcht unser Meter den Schlaf des leer­ge­spielten Kindes. Tief, fest und glück­lich. Aber vorher haben wir noch den Plan für morgen auf­ge­stellt. Und nun widmen wir uns uns.

Pflanzenphobie mit Blick ins Grüne

bramen struik / blackberries bush / brombeerst...

Image by tdietmut via Flickr

Viele Men­schen der heu­tigen Zeit haben ein ge­störtes Ver­hältnis zur Natur. Oh, sie wollen einen Garten und Blumen und Wiese und den Blick in das Grüne. Aber auf der an­deren Seite, wenn all das seine wahre Natur ent­larvt, also Krab­bel­tiere und Flieg­zeugs, dann ist es mit der grünen Seele nicht mehr weit her. Ich muss un­seren Nach­barn ja zu­ge­stehen, zu­min­dest hier haben sie Kon­se­quenz ge­zeigt. Garten ja, aber Pflanzen die Tieren nützen könnten, lieber nicht. Heißt, die be­reits be­drohten Bienen finden dort kei­nerlei Un­ter­stüt­zung.  Ich muss bei Ge­le­gen­heit in ein Pflan­zen­le­xikon schauen, tippe aber, die Fauna, die dort kom­plett ohne Blüten ein­fach nur grün ent­steht, kann nicht na­tür­lich sein.

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Die nörgelige Schaukel

Eines schönen Som­mer­tages, es muss wohl kurz vor dem Ur­laub ge­wesen sein, schellte es in aller Frühe an der Haustür. Zum Glück waren wir vor­be­reitet. Ei­nige Tage zuvor hatte sich die Spe­di­tion mit ihrer Fuhre bei uns an­ge­meldet. Ge­spannt rannten wir alle zum Ein­gang. Dort ent­stand kurz­zeitig ein kleiner Stau, weil wir alle ver­suchten gleich­zeitig durch die Öff­nung zu ge­langen. Ich ge­wann, nicht zu­letzt weil ich der Vater war.

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