Schlagwort-Archiv: Familie

Tradition

Es riecht nach Plätz­chen, Tan­nen­grün und die Kerzen malen hei­me­lige Schatten an die Wand. Aus den Laut­spre­chern plät­schern sanft die gän­gigen Weih­nachts­lieder. Wir sitzen bei einer Tasse Tee oder Kakao zu­sammen, alles ist ganz ruhig und be­sinn­lich. Und das ist es, was für uns den De­zember mit seinen Fei­er­tagen so wert­voll macht.  Wei­ter­lesen

Ein Sechser

Wir wohnen zwar recht länd­lich, haben aber eine gute An­bin­dung an Städte wie Düs­sel­dorf und Köln. Auch Duis­burg liegt in der Um­ge­bung für uns Hülser (bei Kre­feld). Es währe also nicht son­der­lich schwer, zur Karn­vals­zeit ent­spre­chende Fes­ti­vi­täten zu finden. Noch ist un­sere Tochter aber auf uns an­ge­wiesen und so ist es not­wendig, etwas für alle zu finden. Es gibt ein paar An­for­de­rungen, die eine Party zu Kar­neval er­füllen sollte. Der Sech­serrat zu Hüls hat das per­fekte Am­bi­ente ge­schaffen. Wei­ter­lesen

Die Weihnachtszeit ist doch wichtig

Wir gehen nicht in die Kirche. Ich selber bin schon vor Jahren aus der Re­li­gion aus­ge­treten. Meine Er­zie­hung war eher tech­nisch und sach­lich, als nach dem kirch­li­chen Glauben. Ein El­tern­teil viel außer Haus, es musste funk­tio­nieren und als Ju­gend­li­cher hatte ich so oder so keine Zeit für ein ur­altes, all­mäch­tiges Wesen. Zwi­schen Kon­fir­man­den­un­ter­richt und ersten Lie­be­leien mit Mäd­chen wollte das Leben von Jesus Christus nicht recht passen.

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Auf der Flucht

Deutsch: Der Bahnhof Aschaffenburg wird renoviert.
(Photo credit: Wikipedia)

Ich sitze ei­ni­ger­maßen be­hag­lich im ICE und sehe der vorbei hu­schenden Land­schaft in ihrem wirren Far­ben­spiel zu. Bahnhof um Bahnhof führt es mich weiter weg von meiner Fa­milie, von dort, wo ich mich zu Hause fühle, wo ich ge­liebt und ge­braucht werde. Doch mit mir fährt die Ge­wiss­heit, dass ich nach kurzer Zeit wieder in einem Zug sitze, der in Rich­tung Heimat fährt. Alles ganz ein­fach und mit der Plas­tik­karte be­zahlt. Ohne nach­zu­denken kaufe ich die Fahr­karte, buche das Ho­tel­zimmer und gehe am Abend mit den Kol­legen in ir­gendein Re­stau­rant. Es scheint fast, als wäre das der Nor­mal­zu­stand der Welt. Alles geht ein­fach. Doch wäh­rend ich im Kopf über die Leich­tig­keit des Seins sin­niere, be­steigen in Aschaf­fen­burg neue Mit­rei­sende den Zug.

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