Kategorie-Archiv: Wunderbar

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Besuch

Der Sinn des In­ter­nets, nein, halt, ich fange noch mal an.

Der Sinn von so­zialen Netz­werken sollte doch sein, auch so­ziale Bin­dungen auf­zu­bauen. Viel­leicht nicht so, wie wir sie aus der nä­heren Um­ge­bung kennen, aber als Grund­stein. Was auch immer daraus er­wachsen möchte. Die Ge­danken sind frei.

In diesem Sinne finde ich es fein, wenn mich Men­schen, die ich nur aus dem Netz kenne, in ihre Woh­nung lassen, um ein wenig zu quas­seln. So taten wir es heute. Auf der Rück­weise stol­perten wir bei @ickemich herein, be­kamen feinsten Tee mit Kluntje und Sahne.

Tee hatte ich noch nie so ge­trunken. Ich war äu­ßerst an­ge­nehm über­rascht, wie gut er mir schmeckte. Auch an­ge­nehm, aber nicht so über­ra­schend, stellte sich der Haus­herr dar. Ein wirk­lich feiner Kerl und mit einer be­acht­li­chen Le­bens­er­fah­rung. Das ist ein Mensch, mit dem macht es Spaß zu reden.

Die FamS und der Meter waren mit von der Partie und fanden den Ab­ste­cher an­fäng­lich eher witzig, weil wir ja nichtmal un­sere Vor­namen ge­gen­seitig kannten. Dann aber waren sie hoch er­freut, daran teil­ge­nommen zu haben.

PS: Die FamS war noch nicht ganz aus dem Auto, schon stand eine Pa­ckung Bün­ting Tee auf dem Tisch. So macht Er­fah­rungs­aus­tausch Spaß ;)

Komisches

Gibt es einen flie­genden Rüs­sel­käfer? Leider musste Brehm’s Tier­leben zu Hause bleiben, so­dass wir nicht nach­schlagen können. Ges­tern, in der Däm­me­rung, standen wir ver­wun­dert am Fenster und be­ob­ach­teten ein selt­sames Tier. Es schwebte, wie ein Ko­libri, über den Blüten und hatte of­fen­sicht­lich einen langen Rüssel, den es in die Pflanze ein­führte. Von der Größe würde ich sagen, war es etwas größer als eine Hor­nisse. Ich dachte erst, das wäre ein, bis der Rüssel kam. Auch brummte es nicht so.

Heute lüf­teten wir mit weit auf­ge­ris­senen Fens­tern. Als die FamS ins Schlaf­zimmer wollte, saß auf einem der Holz­balken ein kleiner Vogel. Keine Meise, son­dern (wir können ja nicht nach­sehen (siehe oben)) ver­gleichbar mit einer Bach­stelze, nur kleiner. Aber putzig. Nach dem wir und Vogel uns vom ersten Schock er­holt hatten, suchte er rech schnell das Weite.

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Immer noch schön

Nicht an­ders als er­wartet, ist es immer noch ein wun­der­voller Ur­laub. Die Insel ist, wie sollte es auch an­ders sein, mitten im Wasser. Der Meter planscht, schwimmt und be­zwingt Wellen mit dem, äh, Surf­brett. Sonne hatten wir bisher satt, ges­tern sogar 29 Grad. Das war auf dem Rückweg vom Nord­strand schon bei­nahe grenz­wertig heiß. Wir fahren ja zur Nordsee, weil die Sonne des Sü­dens uns zu heiß wäre. Wei­ter­lesen