Tigermücke

mein erstes, aber nicht mein letztes Stück Fleisch

(Photo credit: sosicles)

Die Tigermücke ist auf dem Weg in unsere wunderschöne Republik. Unbestätigten Augenzeugenberichten zufolge, hinterlässt ihr Stachel riesige, blutige Bisswunden. “Es war, als wenn ein bestialischer Tiger ein Stück Fleisch aus seinem Opfer reisst!“, konnte ein bewusstloser Zeuge sich erinnern.

Wir müssen uns landesweit auf schmerzlich stechende Veränderungen vorbereiten. Das Gesundheitsministerium gab bereits mehrere Tonnen Ersatzmenschenfleisch in Auftrag, um die Opfer der ersten Angriffswellen zu versorgen.

Unsere Kanzlerin forderte die Pharmaindustrie auf, unverzüglich mit der Erforschung eines Serums anzufangen. Koste es was es wolle. Im gleichen Atemzug kündigte sie einen Tigermücken-Opfer-Beitrag an: “Die Bürger müssen verstehen, dass die Bedrohung nicht mit der afrikanischen Killerbiene zu vergleichen ist, die einst Amerika heimsuchte. Die benötigte Hilfe wird selbstverständlich umgehend und für 3 Monate rückwirkend auf die Mineralölsteuer aufgeschlagen. Das Öl ist immerhin mitverantwortlich, wenn wir uns neben der reissenden Mücke um den Klimawandel kümmern müssen, der die Mücke ja erst hierher gelockt hat!

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