Abgeschaltet

Vielleicht resultiert mein Empfinden einzig aus der von mir gewählten Filterbubble. Es ist aber durchaus möglich, dass dort draußen im Netz immer mehr Menschen die whistles and bells als nervige Begleiter im Tag erkennen. Nicht nur die Smartphones vibrieren zu jedem Nachrichteneingang, klingeln in den unmöglichsten Situationen, auch der stationäre Rechner hat mittlerweile eine Benachrichtigungszentrale eingebaut.  Weiterlesen →

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Verarscht

Komme ich mir durchaus vor, wenn ich in seltenen Momente den Live Stream vom ARD im Web sehen möchte. Fernsehen ist keiner meiner Lieblingsbeschäftigungen. Als Kunde bin ich sicherlich gern gesehen, denn für unseren “Beitrag” nutzen wir die Angebote vielleicht 2x im Monat. Oder wenn ein Tatort aus Münster gezeigt wird. Dann hat es sich aber auch schon. Wir zahlen also, ohne die Leistung über Gebühr in Anspruch zu nehmen. Stille Unterstützer der Gemeinschaft.

Doch dann kommen diese Momente, da sitzt so rum, es ist Feiertag und nichts passiert. Ok, denkst du dir, mach ich halt diesen schönen Film da im Ersten an. Und dann das:

Hinweis vom ARD auf fehlende Rechte diesen Beitrag im Netz zu sehen

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Ohrenschmaus

Wir sind eine Gammel-Familie. Nein, nicht wegen Gammelfleisch, sondern weil wir rumgammeln, öfter einfach mal auf der faulen Haut liegen. Da haben wir als Eltern einigermaßen Glück, weil der Nachwuchs ebenfalls diese Ruhephasen sehr zu schätzen weiß. So kommen wir vom Alltagstrott runter und liegen entweder auf dem Boden, im Bett oder auf dem Sofa. An Schlaf ist trotzdem nicht zu denken, seit dem die Tochter keinen Mittagsschlaf mehr macht. Was also tun? Weiterlesen →

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Gründe

Es werden Konferenzen einberufen, Gespräche geführt und Fakten ebenso wie Gerüchte ausgetauscht. Analysen, Hochrechnungen und vergleichende Statistiken sollen Verständnis schaffen und überzeugen. Würden sie vielleicht auch, wenn nicht sprachliche Barrieren das Verständnis der Beteiligten verhindern würde. Fremdwörter, durchzogen mit der eigenen Interpretation, und Fachsprache die nicht allen immer gleich bekannt ist, erschweren es den Teilnehmern. Annahmen und Gerüchte werden schnell zu Fakten, weil sie mit tollen Adverbien umschrieben in den Vordergrund gedrängt werden. Fakten sind zumeist langweilig und komplex, von Fachleuten in Kauderwelsch vorgetragen, damit ja niemand wirklich die ganze Bandbreite versteht.

Das sehe ich als die tatsächlichen Gründe an, warum wir uns im Berufsleben so oft missverstehen. Ungeachtet der politischen Spielchen und dem allgegenwärtigen Kompetenzgerangel. Dabei bin ich mir noch nicht sicher, was zuerst da war. Das Missverständnis oder die Spielchen. Oder beides als zusammengehörige Waffen einer Übervorteilungskultur.

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Gentrifizierung

Die Gentrifizierung (von englisch gentry [dʒɛntri] „niederer Adel”), ebenso Gentrifikation (von englisch gentrification), ist ein aus der Stadtsoziologie kommender Begriff und beschreibt spezifische sozioökonomische Umstrukturierungsprozesse in städtischen Wohngebieten als ein Phänomen der sozialen Ungleichheit. <

Zitat entnommen aus Wikipedia – Gentrifizierung.

Das Haus ist seit mehr als einem Jahrhundert in Familienbesitz. Zwei Weltkriege und diverse Hochwasser hat es nahezu unbeschadet überstanden. Die Fassade ist ein wahrlich prachtvoller Anblick. Alte Stuckateurskunst in einer schmalen Seitenstraße, die von innen heraus zu leuchten scheint, sobald die Sonne schräg auf die Bäume rechts und links fällt. Es ist ruhig. Für eine Großstadt wie Köln ein geradezu beschauliches Ambiente. Weiterlesen →

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Richtig spielen

An einem dieser wundervollen Sommertage saßen wir zu dritt auf der Bank bei der Tischtennisplatte. Im letzten Jahr musste der restliche Abenteuerspielplatz neuen Garagen weichen. Die Platte und die Bank hatten sie uns gelassen. Ein tröstendes Zeichen der Verwaltung einer immer kinderunfreundlicheren Siedlung. Sie wollten uns nicht mehr. Wir pfiffen drauf. Weiterlesen →

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Gemeinsam

Das Schlagwort der Obrigkeit. Immer alle zusammen. Nur in der Gruppe können wir es schaffen. Ein jeder muss dazu gehören. Ihr Kinderlein kommet. Vereinnahmung der Persönlichkeit. Ecken abschlagen. Profile glätten. Sippenhaft im Zweifel. Einzelhaft für den Bauern. Genossen und Genossinnen, solange es läuft, alles schön, vielleicht sogar grün ist. Die Anderen mitnehmen. Abholen. Zweckentfremdeter Charakter. Gruppenstärke zeigen. Schwächen polemisieren. Verstecken. Abtauchen für den Kenner.

Die Arbeit muss jeder einzeln leisten. Alles andere ist dummes Gewäsch. Das Wir ist am Ende nur ein schäbiger Kompromiss der Einzelanforderungen. Nennt sich dann Politik. Aber bitte diplomatisch und ehrenhaft.

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Utopia 2156

Ich möchte ihnen diese Geschichte erzählen, nein, ich muss sie ihnen erzählen. Diese Episode der Menschheit darf nicht verlorengehen. Das Jahr 2156 hatte für mich viele Überraschungen bereit. Aber auf diese eine war ich nicht gefasst. Niemand wäre auf diese Erlebnisse vorbereitet gewesen. Die Zeit wird knapp, fangen wir an!

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